Category: Digital

August 31st, 2016 by Sylvia Lohr

Marketing Transformation Einfluss

Was war zuerst da: das Huhn oder das Ei? Der Kunde oder das Produkt? Kommunikation oder Vertrieb? Folgt man den meisten Artikeln, dann dreht sich alles hauptsächlich um den Kunden und somit den Kundenservice. Doch was, wenn das Produkt nicht stimmt? Der Vertrieb die Marketingaussagen nicht kennt, die Mitarbeiter noch analog leben? Nur das Zusammenspiel der 6 kritischsten Unternehmensbereiche entscheidet über langfristigen Erfolg oder Mißerfolg Ihre Marketing Transformation:

 

Wie ist es in Ihrem Unternehmen? Arbeiten Sie bereits cross-funktional mit Teams, die gemeinsam an Ihrem Unternehmenserfolg arbeiten? Wie gehen Ihre Mitarbeiter mit der neuen Situation um? Ich freue mich auf Ihre Antworten oder auch Zusatzinformationen zum Thema.

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Digital Marketing Transformation Journey
Juni 29th, 2016 by Sylvia Lohr

Der Markt spricht immer von Digital Marketing, Digital Transformation oder Customer Journey.

Das Marketing der klassischen Bereiche wurde um die digitale Kommunikation mit ihren vielfältigen Kanälen erweitert. Daher erscheint es angebracht heute nicht mehr vom Marketing und separierten Digital Marketing zu sprechen. Das moderne Marketing von heute findet zu 80% in digitalen Medien statt und nutzt zu 20% klassische Kommunikation. Digital Marketing Transformation Journey

Somit hat sich das Digital Marketing zu einem festen Bestandteil des Gesamtmarketings etabliert. Es durchlief somit ebenfalls eine Transformation.

Digital Marketing Transformation Journey

Das Digital Marketing 1.0. war radikal. Zum ersten Mal war es möglich von seinem Schreibtisch aus in andere Länder zu „reisen“. Unternehmen zu besuchen, die nicht am gleichen Ort beheimatet sind. Die ersten Unternehmen begannen sich mit eigenen Homepages zu präsentieren. Es war faszinierend Unternehmensinformationen ad-hoc bei Bedarf zu erhalten, statt diese per Telefon, Fax oder Email erst anzufragen.

Mit Digital Marketing 2.0. wurde es noch leichter Informationen zu finden. Neue Suchmaschinen wie Yahoo, Google kamen hinzu, Suchalgorithmen wurden verfeinert und die ersten Anzeigenkunden freuten sich über die schöne neue globale Werbewelt. Neue Abonnement-System wie RSS Feed ermöglichten nun sogar aktuelle News direkt in den eigenen Email-Account gespielt zu bekommen. Die Interaktion begann.

Digital Marketing 3.0. befähigte jeden interaktiv und unmittelbar in das Geschehen einzugreifen. Soziale Medien wie Facebook, Twitter, Xing oder LinkedIn wurden zu zentralen Plattformen, auf denen sich mitgeteilt wurde und wird. Kommunikation und Marketing mussten sich nun zielgruppengerecht ausrichten. Inhalt und Medium musste erstmals genau auf die Käufer- und Interessengruppe abgestimmt werden. Ziel war es hiermit möglichst gute und viele Beurteilungen auch über die sozialen Plattformen zu erhalten.

Im heutigen Digital Marketing 4.0. sammelt sich nun alles aus den Versionen 1.0. – 3.0. und wird erweitert um Cross-Channel, auch Omnichannel genannt. Neben der kundenorientierten Ansprache ist nun auch der richtige Kanal essentiell. Wie, wann und wo wird die Zielgruppe erreicht. Welche Kanäle müssen eingesetzt werden? Genügt die Homepage? Wird eine App benötigt? Sollten Communities aufgebaut werden? Welches Soziale Medium ist wirklich relevant?

Digital Marketing 4.0. ist allerdings nur ein weiterer Schritt in die komplexe neue Marketingwelt. Die nächsten Versionen werden bestimmt sein von AR, VR, Internet of Things mit den digitalen Gadgets im Alltag u.v.m.

Sind Sie auch gespannt was noch kommt? Was, denken Sie, wird für Digital Marketing 5.0. den Ausschlag geben? Senden Sie uns Ihre Meinung. Wir freuen uns drauf.

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Content Marketing
April 13th, 2016 by Sylvia Lohr

Gibt es nicht schon genug? Content Marketing

Das Thema Content Marketing und damit einhergehend Content Entwicklung ist so vielschichtig, dass dieses strategische Marketinginstrument von verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden sollte. Content Marketing ist mehr als Inhaltserstellung – es bildet vielmehr eine Stufe im Digital Marketing ab.

Worum geht es bei Content Marketing?

Bei Content Marketing geht es darum, das Produkt, die Dienstleistung dem Kunden „schmackhaft“ zu machen. Natürlich kann man jetzt sagen, dass machen wir Marketingexperten ja schon seit Jahren. Was ist also neu daran?

Content Marketing ist die strategische Planung von Inhalten und deren Entwicklung. Das Content Development folgt den Vorgaben der Content Marketing Strategie.

Neu am Content Marketing ist die Herangehensweise und der Blickwinkel. Durch den Einsatz verschiedener online und offline Kommunikationskanäle um den Lebensablauf des Kunden herum, muss bei der Content Entwicklung auf neue Regeln geachtet werden. Die Sprache, die Länge der Sätze und Absätze müssen auf die einzelnen Kanäle angepasst werden, ein gutes Beispiel ist hierbei Twitter. Mit weniger als 145 Zeichen muss das Wesentliche gesagt sein, damit der Leser weiterlesen möchte.

Content Marketing ist darüber hinaus ein strategisches Marketinginstrument, das den Vertrieb und die allgemeinen Geschäftsziele unterstützt. Es ist essentiell wichtig den Content auf die Zielgruppe auszurichten, dabei aber auch die Firmenphilosophie zu transportieren. Es geht im Wesentlichen darum authentische Geschichten rund um das Produkt zu erzählen. Und das über den gesamten Lebenszyklus einer entsprechenden Kampagne.

Hierbei steht nicht primär das Produkt im Vordergrund, sondern die Informationen zu dem Produkt und der dahinterstehenden Marke, siehe auch diese Definition auf der Seite Online Marketing Praxis.

Der Prozess des Content Marketing

Content Marketing muss fest integrierter Bestandteil Ihrer Marketingstrategie werden, um letztlich die Unternehmensentwicklung zu unterstützen. Jede Ihrer neuen Kampagnen muss dann auf einer strategischen Content Entwicklung basieren.

Am Anfang steht die klare Zielgruppendefinition, die Festlegung von Kennzahlen zur Messung der erreichten Conversions, gefolgt von der Definition geeigneter Keywords für die Suchmaschinenoptimierung sowie zielgruppengerechter und produktgeeigneter Kanäle. Ganz wichtig sind hierbei ebenfalls die Marktdaten – wer sind Ihre Mitbewerber und wie sprechen diese die Kunden an.

Dann folgt die eigentliche Content Entwicklung jeweils ausgerichtet auf die ausgewählten Kanäle. Allen gleich sind die zu stellenden Fragen:

  • Wer soll Ihr Produkt kaufen?
  • Warum soll die Zielgruppe Ihr Produkt kaufen?
  • Was ist das Besondere und Einzigartige an Ihrem Produkt?
  • Wie kann das Produkt eingesetzt werden? Wie erleichtert es das Leben Ihrer Kunden?
  • Kann Ihr Produkt emotionalisiert beworben werden?
  • Was möchten Sie mit der Kampagne erreichen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Ihre Content Marketing Strategie zu erstellen und darauf dann basierend Ihren eigentlichen Content. Diese beiden Template können Ihnen die Planung erleichtern.

Content Marketing wird nur dann von den Kunden akzeptiert, wenn es authentisch, ehrlich und mehrwertstiftend ist.

Hier finden Sie ein paar gute Beispiele

Deutsch: Content Marketing Institute

Englisch: Salesforce

Wichtig bei aller Planung und strategischen Entwicklung: Bleiben Sie flexibel und behalten Sie Ihre Erfolgsmessung im Blick. Nur dann können Sie ad-hoc und real-time auf verändertes Kunden- oder Marktverhalten reagieren und Ihren Content darauf anpassen. Und dann ist Ihr Content Marketing tatsächlich eine Kommunikationsstrategie, die langfristig die Unternehmensziele unterstützen wird.

Wie weit sind Sie mir Ihrem Content Marketing? Ist Ihre Content Entwicklung bereits strategisch in Ihren Marketingplan eingebunden? Senden Sie uns Ihre Erfahrung oder auch gerne Ihre persönliche Erfolgsgeschichte oder weitere Best Practices. Wir freuen uns drauf.

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April 1st, 2016 by Sylvia Lohr

Social Publishing (= Veröffentlichen) auf Xing und LinkedIn – wirklich relevant für jeden?

Sie kennen das – Sie öffnen morgens Ihre Email-Inbox und finden direkt zahlreiche Artikel Ihrer Kontakte und Gruppen auf Xing und LinkedIn.

Irgendwann haben Sie sich für diese Plattformen entschieden, um Themen zu diskutieren, Gruppen beizutreten und unter Umständen evtl. auch Geschäfte anzubahnen.

Mit der Weiterentwicklung beider Plattformen ist die Zahl der täglichen Posts, Beiträge und Mitteilungen exorbitant gestiegen. Treffen diese Artikel ihre Erwartungen? Helfen diese Veröffentlichungen den vertretenen Unternehmen oder den einzelnen Autoren, oder beiden? Welche Inhalte eignen sich und was sind die Risiken?

Zu diesem Thema habe ich mit dem B2B Marketingexperten Markus Karras diskutiert. Im Folgenden finden Sie unser „Pro und Contra“ Gespräch zusammengefasst, ob und was angestellte Führungskräfte in sozialen Medien veröffentlichen sollten.

Markus Karras:

Es gilt das Personal Branding mit dem Firmenbrand in Einklang zu bringen. Führungskräfte sollten relevante Informationen verteilen und mit Meinungen präsent sein auf den sozialen Kanälen, um Vertrauen für ihre Arbeit bei dem Unternehmen zu bilden für das sie tätig sind.

Sylvia Lohr:

Soziale Netzwerke wie Xing und LinkedIn sind zunächst einmal gern genutzte Plattformen zur persönlichen Positionierung, um evtl. auch neue Jobs zu bekommen. Sicher gibt es gute Gründe als Autor in sozialen Netzwerken vertreten zu sein. Doch manchmal ist auch hier „weniger“ wahrscheinlich manchmal „mehr“. Führungskräfte sollten zuerst als loyale Mitarbeiter des Unternehmens wahrgenommen werden und darüber hinaus evtl. sogar als Marktexperten. Sie dürfen ihre Interessen jedoch nicht über die der Firma stellen.

Markus Karras:

Die inhaltliche Präsenz schafft Glaubwürdigkeit durch Transparenz und Meinungsführerschaft und zahlt in das Profil nicht nur der Führungskraft, sondern auch des vertretenden Unternehmens ein, da es doch offensichtlich attraktiv ist als Arbeitgeber für Charakterköpfe.

Sylvia Lohr:

Es muss dennoch die Balance gehalten werden, damit persönliche Veröffentlichungen auch zu einem positiven Employer Brand beitragen.

Markus Karras:

Es obliegt letztlich der Führungskraft den persönlich bevorzugten Mix von Inhalten zu bestimmen. Rein fachlich-beruflich, fachlich und privat, oder überwiegend private Themen von öffentlicher Bedeutung sind möglich. Der persönliche Fingerabdruck, Authentizität muss erkennbar sein, sonst wird sich wenig Folgschaft finden. Es geht nicht darum Werbe- oder Produktinformationen zu verbreiten, sondern eigene Standpunkte und Informationen, die als wichtig erachtet werden.

Sylvia Lohr:

Das kann/soll aber nicht komplett ohne bestimmte Guidelines stattfinden. Das finde ich etwas riskant. Ich denke, dass viele Führungskräfte die Kraft und Macht sozialer Netzwerke noch nicht komplett überblicken. Wie auch, liegt doch ihr Augenmerk üblicherweise auf anderen Themen denn auf digitaler Kommunikation und Social Media. Daher denke ich, dass es notwendig ist, allen, auch Führungskräften, die im Namen des Unternehmens verbreiten, gewisse Guidelines an die Hand zu geben.

Markus Karras:

Social Media Trainings müssen firmenintern stattfinden, um die Do´s and Don´ts klarzumachen. Nach den ersten Gehversuchen stellt sich aber bald Routine ein. Interesse generiert, wer sich als kompetent über die Unternehmensgrenzen hinweg zeigt, in eigenen Worten nicht im Firmensprech, zu Themen die zur Firma gehören, und darüber hinaus einen Einblick in das eigene Weltbild erlaubt. Letztlich eine persönliche Entscheidung. Personal und Corporate Branding sind vereinbar und verstärken sich wechselseitig.

 

Was denken Sie über die Einbindung von Führungskräften in Social Media? Ist Ihr Senior Management gut gerüstet für die digitale Kommunikation? Sagen Sie uns Ihre Meinung, teilen Sie Ihre Erfahrung mit uns. Wir freuen uns darauf.

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